Über mich

 

Mein Name ist Ines Pfahl und ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Mainz.


Schon früh habe ich mich für die Verbindung von Kreativität und persönlicher Entwicklung interessiert. Aus diesem Grund wollte ich nach meinem Abitur Kunsttherapie studieren, entschied mich aber doch vorerst für das Studium der Sozialen Arbeit. 
Die Kunst blieb dabei stets ein wichtiger Teil meines Weges: Während des Studiums habe ich deshalb zusätzlich das medienpädagogische Zertifikat Kunst & bildnerisches Gestalten erworben.

 

Nach dem Abschluss arbeitete ich zunächst im Bereich der Hilfe zur Erziehung mit Jugendlichen, unter anderem in der Betreuung straffälliger junger Menschen.

Im Jahr 2009 führte mich mein beruflicher Weg dann an die Schulen. Seitdem arbeite ich an verschiedenen Lehreinrichtungen als Schulsozialarbeiterin und begleite Kinder, Jugendliche und ihre Familien in schulischen und familiären Krisensituationen.

 

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Beratung und Streitschlichtung zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften. In dieser Tätigkeit habe ich über viele Jahre hinweg erlebt, wie wichtig Empathie und sichere Rahmenbedingungen für Gespräche und neue Lösungswege sind. 

Gleichzeitig habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Worte allein mitunter nicht ausreichen. Manchmal hat die verbale Kommunikation eine Grenze erreicht, an der Gefühle und Gedanken nur schwer ausgesprochen werden können. 
 

Ein Erlebnis hat mich dabei besonders geprägt: Ein Mädchen wurde von einer Lehrkraft zu mir als Vermittlerin geschickt, weil es sich vollständig verschlossen hatte und auf niemanden reagierte. 
Auch im Gespräch mit mir blieb sie zunächst still. Erst als ich ihr ein leeres Blatt Papier und einige Stifte hinlegte, begann sie vorsichtig zu kritzeln. Über das Zeichnen entstand allmählich ein Austausch zwischen uns – und schließlich eine Konversation. 
In diesem Moment wurde mir bewusst, wie kraftvoll kreativer Ausdruck sein kann.

Diese Erfahrung bestärkte mich darin, die künstlerische Arbeit stärker in meine Arbeit einzubeziehen. Deshalb entschied ich mich zunächst für ein kunsttherapeutisches Seminar in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und schließlich für eine Fachausbildung in Kunst- und Kreativtherapie.

Zusätzlich absolvierte ich eine Weiterbildung in Trauerbegleitung, um insbesondere Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen noch gezielter unterstützen zu können.
Ein persönlicher Schicksalsschlag kurz vor Beginn dieser Weiterbildung brachte mich selbst in Kontakt mit dem Thema Trauer. Von den Inhalten der Ausbildung profitierte ich daher auch aus einer ganz persönlichen Perspektive. 
Diese Erfahrung hat mein Verständnis für Menschen in belastenden Situationen noch einmal sensibilisiert und mich in der Überzeugung bestärkt, wie wichtig einfühlsame Begleitung ist.

 

Heute verbinde ich meine langjährige Erfahrung als Schulsozialarbeiterin mit kunsttherapeutischer und psychosozialer Beratung in meiner Praxis Farbenwege.

 

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie ein Stück auf Ihrem ganz persönlichen Farbenweg begleiten zu dürfen.

 


Qualifikationen

 

Staatlich anerkannte Diplom-Sozialpädagogin / Diplom-Sozialarbeiterin

 

Medienpädagogische Zusatzqualifikation: Kunst & bildnerisches Gestalten

 

Anerkannte Schulmediatorin nach dem Bensberger Mediationsmodell (zertifiziert und geprüft)

 

Zertifizierte ADHS-Trainerin für Kinder und Jugendliche

 

Fachausbildung Kunst- & Kreativtherapie

 

Systemisches Arbeiten mit Familie Basiskurs 200 UE

 

Kunst- & kreativtherapeutisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen

 

Trauerarbeit in der Kunsttherapie

 

Regelmäßige Fortbildungen (unter anderem zur Gesprächsführung, Mediation, No blame Approach)

 

Stress, Paarberatung i. A. 

 

 

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